Download e-book for kindle: Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter by Werner Hechberger

By Werner Hechberger

Es dürfte nur wenige Aspekte der mittelalterlichen Geschichte geben, die nicht in irgendeiner shape mit Adel, Ministerialität und Rittertum in Verbindung stehen. Der Adel conflict nicht nur die wichtigste, sondern im Grunde sogar die einzige Elite, die alle Bereiche von Gesellschaft und Politik nahezu unangefochten beherrschte. Das Buch gibt einen Überblick über die zahlreichen Aspekte des Themas - von der Entstehung des Adels, den geistesgeschichtlichen Traditionen, in denen er stand, seinen materiellen Grundlagen sowie seinen Werten und Leitbildern, den Beziehungen zum Königtum, seiner Bedeutung in der mittelalterlichen Kirche, der Struktur der adligen Familie und der Rolle des Rittertums für adliges Selbstverständnis und soziale Mobilität bis hin zu der Frage, ob der Adel im späten Mittelalter in eine Krise geriet und seine Vorbildfunktion verlor. Da gerade die zentralen Fragen in der heutigen Mediävistik umstritten sind, wird der Forschungsgeschichte große Beachtung geschenkt.

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Jahrhundert in den Quellen auftauchenden „neuen“ Grafen gelten der neueren Forschung zum größten Teil als Nachkommen alter Grafenfamilien. Institutionelle Kontinuitäten zu gräflichen Ämtern oder Rechten aus fränkischer Zeit sind demgegenüber selten zu erweisen. Der Aufstieg zur Grafenwürde war gerade auch über den Erwerb von Kirchenvogteien möglich. Nicht immer und vielleicht nicht einmal im Normalfall dürften solche neuen Grafen ihren Rang förmlich vom König verliehen bekommen haben. Prinzipiell ähnlich verlief die Entwicklung der Herzogswürde.

Die Aufnahme in diesen Stand erforderte prinzipiell einen formalen Akt (zuerst 1184 Graf von Hennegau). Zunächst trug der Kandidat dem König seine Lehen und Allodialgüter auf, worauf dieser beides zu einem Reichslehen vereinte, das dem nunmehr zum Reichsfürsten Erhobenen übertragen wurde. Dieses Verfahren ist allerdings nur bei den frühen Erhebungen festzustellen. Es diente wohl dem Ziel, die lehnsrechtlichen Bindungen an den König zu stärken und die allodialen Grundlagen der adligen Stellung zu beseitigen.

Investiturstreit. In die Zeit zwischen dem ausgehenden 9. und dem 13. Jahrhundert fielen nachhaltige Veränderungen der Stellung und Struktur adliger Familien. Zunächst kann man von einem Aufbau zeitlich stabilerer Herrschaftsbereiche sprechen, der zu einer regionalen und lokalen Verwurzelung der Adelsfamilien führte. Sie konnten aus mehreren unterschiedlichen Besitzarten zusammengesetzt sein. Allodialbesitz bildete das Zentrum solcher Herrschaften. Es handelte sich dabei um „freies Eigen“, mit dem keine rechtliche Anhängigkeit von einem anderen Herrn verbunden war.

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by Kevin
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